Die Ausstellung dreht sich um die Romantik der Sowjetunion für den Weltraum im gegenwärtigen Russland. Die Gesamtheit der Ausstellung umfasst 20 Bilder (im Format 841X1189 mm), eine Sammlung von Gegenständen und 2 Musikvideos.
KOSMONAUTEN ODER ASTRONAUTEN?
Wenn man die Politik vergisst und die Sache visuell genauer "durch die Augen eines Kindes" betrachtet, sind für mich die Kosmonauten immer faszinierende Menschen gewesen. Das Wort „Kosmonaut“ an sich, erzeugt ein fabelhafteres Gefühl als das Wort Astronaut. Die Kosmonauten waren sympathischer und hausgemachter. Die Astronauten haben das Lächeln eines typischen Amerikaners und eine sehr fragwürdige, glänzende Reihe von weißen Zähnen.
Als kleines Kind war es einfacher sich mit den Kosmonauten aus Comics zu identifizieren. Ich interessierte mich für den visuellen Effekt der Eroberung des Weltraums. Raketen, Raumanzüge und natürlich die Helden selbst, die mit den Raketen in den Weltraum geflogen sind. In der 70er Jahren gab es keine Computer- oder Videospiele; das Spielen war die Folge eigener Phantasie.
Juli Gagarin war mein Held. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich verschiedenste Weltraumraketen gebaut habe. Die massivste war die Zweisitzer-Rakete. Als Utensilien benutzte ich Kartonkisten und für den Düsenmotor einen Staubsauger, der selbst an das Design der sowjetischen Raketen der 70er Jahre erinnerte. Tag für Tag sammelte ich die aus Kartonkisten gebauten Raketen im Wohnzimmer meiner Eltern, und sonntags ging es los in den Kosmos. Dank der Phantasie eines Kindes veränderte sich das alltägliche Wohnzimmer in die Fläche des Mondes: man brauchte nur das Licht auszuschalten und schon konnte man auf dem Mond mit einer Taschenlampe spazieren.
Bilder für die Presse:
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© Sami Parkkinen
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